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Drei junge Stare ausgeflogen
von Reiner Leonhardt am 02.07.2010 um 08:56
Gestern sind drei junge Stare bei uns ausgeflogen.
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Wetter im Juni 2010 im Erzgebirge
von Reiner Leonhardt am 30.06.2010 um 21:45
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

wie Sie in den letzten 3 Monaten auf unserer Webseite, unter Aktuelles, nachvollziehen können habe ich mir Mühe gegeben ständig mehr Informationen über das Wetter in Annaberg zusammen zu tragen. Ich glaube, dass diese Informationen dem Einen oder Anderen doch ganz nützlich sein könnten.
Ein weiterer Grund für diese Darstellungen ist, dass ich auch einmal zeigen möchte, was man mit einfachen Mitteln auf Excel alles so veranstalten kann. Es wäre mir sehr recht, wenn ich mal Meinungen von Lesern bekommen könnte. Kann jemand mal einen kleinen Eintrag ins Gästebuch schreiben? Vielleicht kann mir auch jemand Daten aus anderen Orten liefern, um ein kleines Netz aufzubauen. Wenn es klappt, kann ich bald die Daten einer richtigen Wetterstadion nutzen, die ganz in meiner Nähe steht. Wenn es soweit ist, werde ich es hier schreiben. Noch eine Anmerkung zu den Temperaturen meiner Wetterstation (Standort SO; 2,00m Höhe). Wer sich mal den 06.06. anschaut, der merkt, dass eine Temperatur von 35,7 Grad vormittags um 11.00 Uhr nicht geht. Man möge mir verzeihen, aber auch bei mir knallt die Sonne einmal voll aufs Thermometer, im Mittel der vier Werte relativiert sich das aber wieder. Das Wechseln der Erfassung von 07.00 auf 06.00 und von 19.00 auf 20.00 Uhr ist auch nicht schlecht, weil so besser die Früh- und Abendtemperaturen einbezogen werden können.
Zum Wetter im Juni. Der Anfang ging eigentlich so “bescheiden“ weiter, wie der Mai aufgehört hat. Die erste Dekade war aber, dank der paar heißen Tagen noch das Highlight im Monat Juni. Jedoch zeigt der Durchschnitt der Dekade, dass wir gerade mal an der 20 Gradmarke kratzen. In der zweiten Dekade gingen die Temperaturen schon wieder merklich zurück und in der Dritten war durch die „Schafskälte“ der Durchschnitt schon wieder so, dass man sich bloß ärgern konnte. Obwohl, die letzten Tage im Monat haben uns auf Sommer eingestimmt. Die Zahlen zeigen, dass die Dekade den Durchschnitt gerettet hat, obwohl 19,43 °C im Durchschnitt noch nicht zeigen, dass es ein „super Sommer“ wird. Im Vergleich zu anderen Jahren war es, ein schlechter Juni, auch wenn durch die Temperaturen und das trockene Wetter die Natur aufholen konnte. Noch eine kleine Anmerkung: „Da ich auch täglich meinen Gasverbrauch aufschreibe, muss ich leider feststellen, dass ich jetzt schon mehr verbraucht habe als im Durchschnitt des ganzen Jahres 2009, Klasse – die Stadtwerke können sich freuen.“
Bei den Vögeln sieht es besser aus. In meinen Garten brüten bzw. füttern derzeit 3 Paar Stare, 1 Paar Haussperlinge und 1Paar Kohlmeisen. Ich hoffe nur beim Ausflug mehr Glück zu haben, als bei der Brut im Mai.
Pech hatte ich bei der Brut unserer Brautenten. Ausgerechnet zur Schafskälte in der kältesten Nacht müssen 4 Küken schlüpfen, es hat leider nur Eins überlebt. Aber es gibt auch Gutes zu berichten Grünfinken und Diamanttauben sitzen wieder und das Schönste, die Steinkäuze brüten auch nochmal.
Niederschlag und Wind spielten im Juni keine große Rolle.

Siebenschläfertag 27. Juni 2010 Der Siebenschläfertag ist am 27. Juni. Er wird mit den Sieben Schläfern von Ephesus in Verbindung gebracht, mit dem Nagetier Siebenschläfer und nicht zuletzt mit Bauernregeln für das Wetter.
Seinen Namen verdankt der Siebenschläfertag einer alten Legende. Danach hatten sieben junge Christen in der Zeit der Christenverfolgung unter Kaiser Decius (249 - 251) in einer Berghöhle nahe Ephesus Zuflucht gesucht. Sie wurden entdeckt und lebendig eingemauert. Der Legende nach starben sie nicht, sondern schliefen 195 Jahre lang. Am 27. Juni 446 wurden sie zufällig entdeckt, wachten auf, bezeugten den Glauben an die Auferstehung der Toten und starben wenig später.
Die Legende wird erstmals im 6. Jahrhundert schriftlich dokumentiert, Gregor von Tours (538 - 594) übersetzte sie erstmals ins Lateinische. Es gibt mehrere syrische und griechische Varianten. Auch der Islam (Koran, Sure 18) erzählt eine Version dieser Geschichte.

Bauernregeln zum Siebenschläfertag
Mit dem Siebenschläfertag werden eine Reihe von Bauernregeln assoziiert:
• Wie das Wetter am Siebenschläfer sich verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt.
• Wenn’s am Siebenschläfer regnet, sind wir sieben Wochen mit Regen gesegnet.
• Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag.
• Wie’s Wetter am Siebenschläfertag, so der Juli werden mag.
• Wenn die Siebenschläfer Regen kochen, dann regnet’s ganze sieben Wochen.
• Ist der Siebenschläfer nass, regnet’s ohne Unterlass.
• Regnet’s am Siebenschläfertag, der Regen sieben Wochen nicht weichen mag.
• Werden die sieben Schläfer nass, regnet's noch lange Fass um Fass.
• Der Siebenschläferregen, der bringt dem Lande keinen Segen.
• Siebenschläfer Regen - sieben Wochen Regen.
• Scheint am Siebenschläfer Sonne, gibt es sieben Wochen Wonne.
(Quelle: Wikipedia, Lizenz: CC-A/SA)

Wetterübersicht Juni: http://www.voegel-sachsen.de/downloa...tter_2010-06.pdf
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Aktueller Buchtipp – Vögel füttern aber richtig -
von Reiner Leonhardt am 30.06.2010 um 12:31
Hallo liebe Leser,
als erstes möchte ich mich vom ganzen Herzen entschuldigen, es ist mir echt durch die Lappen gegangen, dass wertvolle Buch von Herrn Prof. Dr. Peter Berthold & Gabriele Mohr vorzustellen. Wer dieses Buch liest, der wird schnell merken, wie wichtig es ist Vögel das ganze Jahr zu füttern.
Herr Professor hat am 14. Juni ein Grußwort an die Schüler der GS Kleinrückerswalde, zur Einweihung einer Ganzjahresfütterung gerichtet. Unteranderem schrieb er: „Falls Euch Leute sagen, Sommer- oder Ganzjahresfütterung von Singvögeln sei doch unnütz oder gar schädlich, kann man denen folgendes sagen: Bis etwa 1960 haben allein die Unkräuter in unseren Weizenfeldern jährlich etwa 1 Million Tonnen Samen produziert, die Vögel essen konnten. Heute werden die Unkräuter tot gespritzt, so dass auf Weizenfeldern nur noch Weizen wächst, den wir ganz alleine essen, was man an den „Brathähnchen-Friedhöfen“ sieht, die viele Mitbürger vor sich hertragen, auch wenn sie häufig in den Feldern zum Abspecken umherrennen, auf denen früher Vögel noch ihr Futter fanden. Also sagt diesen Leuten: Selber weniger fressen und dafür besser Vögel füttern, was heute für viele gefiederte Freunde lebensnotwendig ist.“ Das zeigt doch wie wichtig es heute ist, Vögel auch in der Sommerzeit zu unterstützen.
Unsere Empfehlung für Vogelfreunde - überall im Buchhandel - *Vögel füttern - aber richtig* von Peter Berthold & Gabriele Mohr, Kosmos, ISBN:978-3-440-11644-9, € 7,95
Also nochmal Entschuldigung, ich verspreche Besserung.

Gruß Leo
http://www.kosmos.de/ Ratgeber und Naturführer > Natur > Vögel > Seite 3
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Aktueller Buchtipp - Eulenfibel –
von Reiner Leonhardt am 30.06.2010 um 09:07
2007 war ich zum ersten Mal in der Quarantänestation -Eulenhof-ZOO- von Herrn Helmut Kraus, in Deinig. Ich war begeistert, nicht nur von der Anlage die Herr Kraus betreut, sondern auch vom Wissen was er rüber bringt. Die Erfahrungen aus über 25 Jahren Umgang mit Eulen hat er in einer Eulenfibel nieder geschrieben. Sein Leitspruch „Schau einer Eule in die Augen und bist verloren“ stimmt 100%ig.
Ich kann nur alle Liebhaber und Züchtern von Eulen raten, sich die Fibel zu bestellen. Es lohnt sich bestimmt.

Gruß Leo
http://www.eulenhof-zoo.de/Eulenhof/EULENFIBEL.html
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Meister Grimbart lässt sich nur selten sehen (FP vom 25.06.10)
von Reiner Leonhardt am 27.06.2010 um 09:24
Bei uns zu Hause: Der Dachs ist Tier des Jahres 2010 - Der Nutzen des Allesfressers ist größer als der Schaden
Von Manfred Blechschmidt

Jedes Ding hat zwei Seiten, so sagen wenigstens die Leute. Mit dem Dachs (Meles meles), der von der "Schutzgemeinschaft Deutsches Wild" 2010 als Tier des Jahres gewählt wurde, ist das nicht anders. Die einen loben ihn, weil er sich als Fleischfresser die Schnecken schmecken lässt, die anderen mögen ihn nicht, da er Gelege ausnimmt, Jungvögel jagt, Frösche und Kröten. Jedoch sei ihm zu Ehren gesagt: Der Nutzen ist größer als der Schaden.
Er gehört zur Familie der Marder, der vielleicht zahlenmäßig größten und vielfältigsten Familie unter den heimischen Waldtieren. Sich den jeweiligen Gegebenheiten anpassend, ist er in ganz Europa anzutreffen, bei uns in Laub- und Mischwäldern. Jedoch Hand aufs Herz: Wer sah ihn schon in freier Wildbahn? Der Dachs ist scheu und die meiste Zeit seines Lebens im eigenen Bau. Die meisten kennen ihn von Abbildungen oder ausgestopft. Auf alle Fälle kennt ihn jeder als "Meister Grimbart" aus dem Märchenbuch. Auch deshalb sehen wir ihn selten: Der Dachs ist nachtaktiv.
Wenn er auch als Fleischfresser gilt, so hat er sich längst seiner Umwelt angepasst und wurde entsprechend der Jahreszeit und der Verfügbarkeit zum Allesfresser. Die Grundlage seiner Ernährung sind Regenwürmer, Larven, Insekten, Echsen, Kleinsäuger und Mäuse, Eicheln, Pilze, Trauben, Kartoffeln, Beeren und eben auch Vögel und ihre Eier. Der größte Teil der Nahrung sind Pflanzen.
Der Europäische Dachs, ein Waldmarder, wird bis zu 20 Kilogramm schwer, bis zu 90 Zentimeter lang, der Schwanz misst 12 bis 20 Zentimeter. Sein Kopf ist klein mit kleinen Ohren. Der Hals ist kurz und verbreitert sich zum Körper zu. Die kurzen Beine sind muskulös. Das weiße Gesicht und der untere Teil des Halses sind mit einem schwarzen Streifen versehen. Seine großen Eckzähne dienen ihm auch als Waffe. Grimbart sieht schlecht, hört gut und verfügt über einen gut entwickelten Geruchssinn. Von der Drüsentasche zwischen Pürzel und Waidloch geht ein übler Geruch aus.
Der Dachs tritt mit der vollen Sohle seiner kralligen Füße auf. Dadurch watschelt er mehr als er geht. Die fünf langen Zehen dienen ihm zum Graben seiner Gänge.
Sein eigentümlicher viel verzweigter Bau, den er selbst gräbt, besteht aus einem Labyrinth von Röhren und entspricht ganz seiner Lebensweise. In der Regel bewohnt er ihn allein. Hat sich allerdings ein Dachspaar gefunden, bleibt es ihr Leben lang beieinander. Treibt der Schnee durch die Wälder und bringt die große Kälte, dann ist es nicht ungewöhnlich, dass sich zwei, drei Dachse einen Bau teilen. Sein Nest polstert er mit trockenem Gras und Moos aus. Sprichwörtlich ist seine Sauberkeit. Er nutzt einen Gang, um dort seine Notdurft zu verrichten.
Der Dachs ist kein echter Winterschläfer. Nach dem ersten Frost, und dann bis etwa Mitte Februar hält er einen langen Ruheschlaf. Seine Körpertemperatur sinkt stark ab. In der Zeit zehrt er vom Fett unter seiner Schwarte.
Zwischen Juli/August hat er seine Ranzzeit. Nach sechs Monaten bringt dann die Dächsin drei bis fünf Junge zur Welt. Sie sind die ersten neun Tage blind. Bis zur nächsten Ranzzeit bleiben sie bei der Mutter.
Die Jäger klagen: Der Dachs sei schwer zu jagen. Um ihm habhaft zu werden, muss er ausgegraben oder durch einen Erdhund aus seinem Bau gejagt und im Netz gefangen werden.
Heute steht der Dachs unter Naturschutz. Gefährdet war er um 1970, wo durch die Tollwutbekämpfung Fuchsbaue begast wurden und mancher Dachs vernichtet wurde.
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