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Bundesumweltminister Röttgen empfängt BNA
von Reiner Leonhardt am 11.02.2011 um 08:02
Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen führte mit dem Bundesverband für fachgerechten Natur- und Artenschutz e.V. (BNA) – vertreten durch den Vizepräsident Walter Grau und den Geschäftsführer Lorenz Haut – am 18. November ein Gespräch im Umweltministerium. In dem sehr harmonischen Gespräch mit Herrn Minister Röttgen und dem Ministerialrat, Herrn Gerhard Adams, wurden viele Punkte des Artenschutzvollzuges angesprochen und intensiv diskutiert.

Es bestand Einigkeit darüber, dass den gefährdeten Tierarten ein hohes Maß an Schutz eingeräumt werden soll. Für alle in Menschobhut nachgezüchteten Tierarten fordert der BNA einen Abbau der teils unnötigen Bürokratie. Der Artenschutz in Deutschland gehört aus der Sicht des BNA zu den komplexesten und unverständlichsten Rechtsbereichen und muss transparenter gestaltet werden, so Vizepräsident Walter Grau. Die Tierhalter werden durch die örtliche Handhabung im Artenschutzvollzug teilweise sogar kriminalisiert und viele Tierhalter geben deshalb ihr Hobby auf. Dadurch geht für den Arten- und Naturschutz wertvolles Wissen verloren.

Der BNA ist auch weiterhin der Auffassung, dass die sehr umfangreiche Meldepflicht für alle geschützten Tierarten reduziert werden sollte (mit Ausnahme der Anhang A – Arten). Die bisherige höchst bürokratische Praxis der Meldepflicht hat sich als Kontrollinstrument des Artenschutzes nicht bewährt.
Es werden zwar gigantische Datenberge gesammelt, allerdings wird hierdurch weder eine Verbesserung noch eine erhöhte Transparenz des Artenschutzes erreicht.

Die Gesprächsteilnehmer waren einvernehmlich der Auffassung, dass eine Überprüfung und Erweiterung der Ausnahme–Liste 5 (Liste der Arten, die nicht unter die Meldepflicht fallen) erfolgen sollte. Der BNA wird eine Vorschlagsliste erarbeiten und dem Ministerium Anfang 2011 zur weiteren Abstimmung vorlegen.

Zudem sollte geprüft werden, ob eine Aufnahme von sehr häufig nachgezüchteten streng geschützten Arten, wie beispielsweise der Europäischen Landschildkröte, in die Anlage 5 der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) sinnvoll wäre. In Deutschland werden jährlich über 50.000 Landschildkröten nachgezüchtet. Mittlerweile verzichten jedoch viele Halter von Landschildkröten auf den Nachwuchs, da der Verwaltungsaufwand immens hoch ist. Ebenso unverständlich ist, dass für Reisfinken, die zu Tausenden nachgezüchtet werden, eine Anzeigepflicht besteht.

Auch das Thema einer Vereinheitlichung der Kennzeichnungspflicht für alle rechtlichen Vorgaben (Psittakose, Artenschutz, Wildschutzverordnung) wurde angesprochen.
Bundesumweltminister Röttgen und Ministerialrat Adams wiesen darauf hin, dass Änderungen im Gesetzgebungsverfahren der Zustimmung der Bundesländer unterliegen und die Abstimmungsprozesse komplex sind.

Zu diesem Themenkomplex hat der Bundesumweltminister seinen Ministerialrat, Herrn Adams, gebeten, die Gespräche mit dem BNA im Januar weiterzuführen.

Anschließend stellte der BNA sein Projekt zur Umweltbildung vor. Auch hier bestand Einigkeit darin, dass es sinnvoll und notwendig ist unseren Kindern und Jugendlichen den Natur- und Artenschutz verständlicher zu machen. Mit der Umweltbildung hat der BNA den richtigen Weg eingeleitet, so Umweltminister Röttgen.

Das Gespräch wurde in einer sehr freundlichen und angenehmen Atmosphäre geführt.

Anhang: http://www.voegel-sachsen.de/downloads/bna.pdf
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Einladung zur Vorstandsitzung
von Reiner Leonhardt am 02.02.2011 um 12:13
Am Sonnabend, den 12. Februar 2011 führen wir unsere nächste Vorstandsitzung durch.

Tagesordnung:1. Auswertung der Arbeit seit der letzten Vorstandsitzung 2. Vorbereitung der Jahrestagung 2011
3. Veränderungen im Vorstand (Kassenwart, Revisor)

Ort der Veranstaltung ist wieder das Spartenheim S7 in Kleinrückerswalde, um 10:00 Uhr.

Mit freundlichen Grüßen

R. Leonhardt
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Die Kohlmeise macht das Rennen
von Reiner Leonhardt am 26.01.2011 um 14:51
85.000 beteiligten sich an NABU-Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“

Die „Stunde der Wintervögel“ war deutschlandweit ein riesiger Erfolg! Nach Auszählung aller Einsendungen ziehen NABU und der LBV eine eindrucksvolle Bilanz. Die Verbände hatten vom 6. bis 9. Januar zur großen Mitmach-Aktion aufgerufen. Mehr als 85.000 Teilnehmer meldeten daraufhin ihre Vogelbeobachtungen, die sie innerhalb einer Stunde in Gärten, Parks oder vom Balkon aus machen konnten. Häufigster Wintervogel ist demnach die Kohlmeise, gefolgt von Haussperling, Amsel und Blaumeise

http://www.nabu.de/aktionenundprojek...ebnis/13296.html
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Die Wintervogelzählung bricht alle Rekorde
von Reiner Leonhardt am 20.01.2011 um 13:28
Die Kohlmeise ist Deutschlands häufigster Wintervogel
Es bleibt weiter spannend! Nach dem Import der Daten unseres bayrischen Partners LBV ist die Teilnehmerzahl in der Ergebnisdarstellung inzwischen auf über 70.000 hochgeschnellt. Über zwei Millionen Vögel wurden gemeldet. Obwohl der Haussperling zweithäufigster Vogel in Deutschland ist, fehlt er doch in fast jedem zweiten Garten. Mehr

http://www.nabu.de/aktionenundprojek...ebnis/13296.html
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Ornithologische Studienfahrt 2011 nach Kroatien
von Reiner Leonhardt am 14.01.2011 um 05:58
vom Bundesgeschäftsführer Herbert Geitner

Schon mehrere Jahre haben wir über dieses natur- und vogelkundlich interessante Exkursionsziel diskutiert. Bei unserem letzten Nachleseabend wurde dann mit großer Mehrheit festgelegt dieses für unseren Landesverband bisher noch unbekannte großräumige Schutzgebiet, mit Kopacki Rit sowie Donau, Drau und Mur, 2011 zu besuchen. Der Mündungsbereich der Drau in die Donau ist das beeindruckendste Auengebiet Mitteleuropas und war früher das Jagdgebiet des jugoslawischen Staatspräsidenten Tito. Daher war dieses Landschaftsteil fast ein halbes Jahrhundert für die Öffentlichkeit gesperrt. Jetzt ist es ein bedeutender Nationalpark mit einem hohen Artenreichtum. Mit 275 Vogelarten wurden hier drei Viertel der Vögel des Balkans festgestellt.
Die beeindruckende, weltweit einzigartige Naturkulisse der Plitvicer Seen ist ebenfalls in das Exkursionsprogramm eingeplant. Dieser Nationalpark ist eines der ersten Naturdenkmäler des Unesco- Weltnaturerbes und wird in den Reiseführern als Kroatiens international bekannteste Sehenswürdigkeit angegeben.

Die Abfahrt ist am frühen Samstag morgen den 14. Mai 2011 bei der Geschäftsstelle in Huttenheim
und in Bad Schönborn vorgesehen. Die Rückkehr erfolgt am Samstag abend den 21.5. 2011.

Der Fahrpreis, einschließlich 7 Übernachtungen, Frühstück, Mittags- Picknick, Abendessen, Eintrittsgelder, Bootsfahrten und allen ornithologischen Führungen beträgt 690.- E / Person im Doppelzimmer (Einzelzimmer: 790.-E).
Die Überweisung des Fahrpreises auf das Reisekonto des VDW
Nr.: 6423710 (BLZ 66062366) bei der Raiffeisenbank Hardt Bruhrain ist gleichzeitig Ihre
Anmeldung.
Die Bestätigung mit einem ausführlichen Programm geht Ihnen danach zu.
Nähere Auskünfte können vorab bei Herbert Geitner, Tel.: 07253/7433 eingeholt werden.


Anmeldeschluß ist der 10. März 2011.
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