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Wetter im Juli 2010 im Erzgebirge
von Reiner Leonhardt am 01.08.2010 um 07:36
Liebe Leserin, lieber Leser,

über das Wetter im Juli kann man wirklich nicht meckern. Es war für die meisten ein super Monat. Ich bin immer wieder begeistert, wie manchmal Prognosen auch tatsächlich wirklich wahr werden. Die Aussage für das Erzgebirge: „Ein trockener Sommer steht uns im Erzgebirge, besser zu Gesicht, als ein Nasser“ bestätigt sich wiedermal. Das zeigt sich auch im der Natur. Durch die hohen Temperaturen in der 1. Dekade und auch in der Zweiten war zwar unser Kreislauf einer starken Belastung ausgesetzt, aber für das Wachstum der Pflanzen und die Entwicklung der Jungtiere war es eine schöne Zeit. Ich habe noch nie so viele Jungvögel, in der unmittelbaren Umgebung gesehen, wie dieses Jahr. Hier eine kleine Anmerkung: „Ich bitte Alle, keinen Jungvogel aufzuheben und mitzunehmen, die meisten Jungvögel verlassen eher das Nest bevor sie richtig fliegen können. Sie werden aber durch Ihre Eltern weiter versorgt. Auch wenn es manchmal anders aussieht. Es gibt also keinen Grund mir die Kleinen zu bringen, wenn kein anderer Grund vorliegt, wie zu Beispiel der Star aus Cranzahl oder die Mauersegler aus Buchholz“. Am besten konnte man sehen wie die Natur auf Hitze und Trockenheit reagiert, wenn man einmal in „Nachbars Garten“ geschaut hat. Wer den Rasenmäher in der Hitze stehen gelassen hat, hat auch weniger mit Problemen von Rasen verbrennen zu tun und das Rasen sprengen hielt sich auch im Grenzen. Zu solchen Zeiten zeigt sich recht deutlich, dass ein Rasen mit langen Pflanzen Trockenheit und Hitze besser wegstecken kann, als ein, zwar gepflegter, Stoppelrasen. Ein erstes Ergebnis auf Himmlisch Heer wird auch erkennbar, die Trockenheit setzt vor allem den Birken zu. Da das Gebiet in erster Linie mit Pionierpflanzen besetzt ist und fast keine Bodenkrume vorhanden ist, ist natürlich auch der Wasserhaushalt auf dem Südhang einer großen Belastung ausgesetzt. So wird erkennbar, dass die ersten Birken gelbe Blätter bekommen und auch teilweise absterben (der Prozentsatz ist in der nächsten Zeit zu ermitteln).
Bei den Vögeln ist es wie jedes Jahr, im Juli wird es auf einmal relativ still. Die Brutzeit ist im Großen und Ganzen vorbei und der Gesang der Vögel geht merklich zurück. Also haben wir die schönste Zeit im Jahr hinter uns. Bei meinen Vögeln in der Voliere habe ich auch im Juli kein Glück. In der kältesten Nacht vom 24. zum 25. sind 6 Wachteln geschlüpft, es hat keine überlebt. Ein kleiner Trost, in vielen Gesprächen mit Zuchtfreunden hört man das Gleiche: „ Es ist ein mäßiges Zuchtjahr.“

Wetterübersicht Juli: http://www.voegel-sachsen.de/downloa...tter_2010-07.pdf
Gruß Leo
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1 Kommentare zu dieser News: (Reihenfolge umkehren)
Username: Leo Datum: 03.08.2010 um 15:42
Heute ist der zweite Mauersegler in die Freiheit gestartet. Ich habe einen Versuch gemacht, trotz des schlechten Wetters, der aber gut ging. Ich habe den Kleinen noch eine ganze Weile fliegen sehen. Er flog ca. 5 Minuten noch im Garten von Baum zu Baum.
Gelungen Leo

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